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Chinesische Universität nutzt deutsches und schweizerisches Vorbild des Hochschul-Typus

SZTU-Präsident Professor Dr. Shuangchen Ruan (rechts) begrüßte Professor Dr. Walter Kullmann, FHWS (links). (Foto SZTU / Emily)

SZTU-Präsident Professor Dr. Shuangchen Ruan (rechts) begrüßte Professor Dr. Walter Kullmann, FHWS (links). (Foto SZTU / Emily)

Die moderne digitale Medizintechnik verschmilzt mit den
Grundideen der konfuzianischen Philosophie

Die praxisnahe, moderne und exzellente Ingenieur-Ausbildung am
Institut für Medizintechnik Schweinfurt (IMES), so dessen Leiter
Professor Dr. Walter Kullmann, kombiniert mit Grundsätzen der
konfuzianischen Philosophie des 21. Jahrhunderts, ergänzen sich
beim Aufbau deutsch-chinesischer Hochschulkooperationen.

„Hong dao yang zheng – Kooperation weiter voranbringen und
gleichzeitig Gerechtigkeitssinn und Humanität fördern“: Mit
diesem Leitspruch empfing der Präsident der Shenzhen
Technology University (SZTU) Professor Dr. Shuangchen Ruan
den deutschen Gast Professor Dr. Walter Kullmann, Leiter des
Instituts für Medizintechnik Schweinfurt (IMES), bei dessen
Besuch in Shenzhen in China.

Eingebettet war das Treffen in eine vom Präsidenten der FHWS
Professor Dr. Robert Grebner langfristig vereinbarte Kooperation
zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften
Würzburg-Schweinfurt und der Shenzhen Technology University
(SZTU). Die SZTU nahm 2017 mit ersten Studierenden ihren
akademischen Betrieb auf und soll nach deutschem und
schweizerischem Vorbild der Hochschulen für angewandte
Wissenschaften strukturiert und weiterentwickelt werden. In einem
früheren Besuch einer chinesischen Delegation der SZTU unter
Leitung des Präsidenten Professor Dr. Shuangchen Ruan im
Schweinfurter Institut für Medizintechnik interessierten sich die
chinesischen Gäste für die hiesige praxisnahe MedizintechnikAusbildung in höheren Semestern in enger Kooperation mit der
Industrie, mit Kliniken, Facharztpraxen und Pflegeeinrichtungen.

Unterstützt durch fachliche Erfahrung und bewährte, fundierte
Tradition, so Kullmann weiter, gepaart mit hohem persönlichem
Einsatz in humanistisch moralischem Ideal, solle Neues
entstehen, das dem Menschen helfe und ihn in seiner Entwicklung
voranbringe. Lediglich Wissen auswendig lernen, sei nicht
zielführend; Neues entstehe nur durch tiefes aktives und
persönliches Durchdringen komplexer Zusammenhänge. Diese
Grundhaltung entspreche dem Leitbild zur Ausbildung im
Schweinfurter Institut für Medizintechnik.

Einen Schwerpunkt des Besuches von Professor Kullmann
bildeten Diskussionen zur Vorbereitung eines Austausches von
Studierenden, Mitarbeitern und Lehrenden zwischen beiden
Hochschulen. Im College of Health Sciences and Environmental
Engineering der SZTU führte Professor Kullmann in einem Vortrag
in die interdisziplinären Arbeitsfelder des IMES ein.

Professor Dr. Junqing Hu, Dekan des College of Health Science and Environmental Engineering (rechts), überreicht Professor Dr. Walter Kullmann, FHWS (links), ein Gastgeschenk. (Foto FHWS / Kullmann)

Professor Dr. Junqing Hu, Dekan des College of Health Science and Environmental Engineering (rechts), überreicht Professor Dr. Walter Kullmann, FHWS (links), ein Gastgeschenk. (Foto FHWS / Kullmann)

Dekan Professor Dr. Junqing Hu zeigte die Schwerpunkte der
Aktivitäten im Bereich der Medizintechnik an der SZTU auf.
Ausführliche fachliche Diskussionen, insbesondere über die an
beiden Hochschulen beheimateten Arbeitsgebiete, wie die
technische Entwicklung digitaler kardio-vaskulärer
Diagnosesysteme, den Einsatz von intelligenter Software in der
Medizin und die Forschung an neuartigen Nanotechnik-basierten
bildgebenden und diagnostischen Verfahren, weckten den
Wunsch nach enger zukünftiger Kooperation.

rofessoren und Mitarbeiter des College of Health Science and Environmental Engineering: Mitte: Dekan Professor Dr. Junqing Hu, links daneben: Professor Dr. Walter Kullmann (Foto FHWS / Kullmann)

Professoren und Mitarbeiter des College of Health Science and Environmental Engineering: Mitte: Dekan Professor Dr. Junqing Hu, links daneben: Professor Dr. Walter Kullmann (Foto FHWS / Kullmann)

Im Sino-German College of Intelligent Manufacturing der SZTU
besuchte Professor Kullmann das Labor für optisches Design und
optische Inspektion sowie das Labor für Lichtleiter-Sensorik unter
der Leitung von Professor Dr. Chi Chiu Chan. Auch hier fand eine
Diskussion über gemeinsame Neuentwicklungen von
Messsystemen statt. Insbesondere die Weiterentwicklung von
nichtinvasiven, elektro-optischen Diagnosetechniken soll in
Zukunft gemeinsam bearbeitet werden.

Treffen im Labor für optische Lichtleiter-Sensorik: Laborleiter Prof. Dr. Chi Chiu Chan (rechts) und Prof. Dr. Walter Kullmann (links) (Foto FHWS / Kullmann)

Treffen im Labor für optische Lichtleiter-Sensorik: Laborleiter Prof. Dr. Chi Chiu Chan (rechts) und Prof. Dr. Walter Kullmann (links) (Foto FHWS / Kullmann)

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