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Chiemgauer Volkstheater in Grafenrheinfeld

Foto: Chiemgauer Volkstheater

Am 17. Januar 2026 heißt es in der Grafenrheinfelder Kulturhalle wieder: Vorhang auf für bayerischen Humor! Um 20 Uhr präsentiert das Chiemgauer Volkstheater die Komödie „Eine Amsel macht doch keinen frommer!“ – ein spritziges Bühnenstück aus der Feder von René Heinersdorff, das turbulente Verwechslungen, politische Seitenhiebe und jede Menge Situationskomik verspricht.

Im Mittelpunkt steht Sophie Bauer, gespielt von Mona Freiberg. Die einstige Schlagergröße der 70er Jahre, bekannt als „Die Amsel vom Chiemsee“, betreibt heute die Pension „Seeblick“. Gemeinsam mit ihrem loyalen Helfer Schorsch (Andreas Kern) versucht sie, ihren Betrieb um einen Wellnessbereich zu erweitern. Doch ihr Antrag bleibt im Stadtrat liegen, und Stadträtin Katja Hübschmann (Kristina Helfrich) rührt sich nicht.

Auch Landrat Dr. Peter Aschauer (Manfred Stecher), der wegen eines pikanten Privatbesuchs in der Pension eher eigene Sorgen hat, kann nicht weiterhelfen. Als schließlich ein mysteriöser Fremder auftaucht und sich als „Whistleblower“ ausgibt, überschlagen sich die Ereignisse. Missverständnisse, Fehldeutungen und vermeintliche Erkenntnisse („Jetzt hab ich’s kapiert!“) treiben die Handlung pointenreich voran – nur um gleich darauf wieder ins Chaos zu führen.

Neben den Hauptfiguren sorgen Flo Bauer als Hans Huber, ein Mann, der voller Ergebenheit jede Aufgabe übernimmt, und Peter Fritsch als geheimnisvoller Unbekannter für zusätzliche Überraschungen auf der Bühne.

Mit einem starken Ensemble, scharfen Dialogen und einer gehörigen Portion bayerischem Charme zeigt das Chiemgauer Volkstheater erneut, warum es seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Volkstheatergruppen des Landes zählt. Das Publikum in Grafenrheinfeld darf sich auf einen Abend voller Witz, Energie und bester Unterhaltung freuen.

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