Bundeswehr besucht Kernkraftwerk – Spannende Einblicke in den Rückbau des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld

Soldaten der Infanterieschule Hammelburg bei der Besichtigung des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld im Rückbau. Foto: Sabine Bromisch

Im Rahmen der Patenschaft der Gemeinde Grafenrheinfeld mit der Bundeswehr hat es wieder eine gemeinsame Aktion gegeben: Eine Delegation von Soldatinnen und Soldaten der Infanterieschule aus Hammelburg, Bereich Unterstützung, ist nach Grafenrheinfeld gekommen.

Zum Auftakt hat Claudia Wahler von Preußen Elektra im Informationszentrum einen Überblick über den aktuellen Stand des Rückbaus sowie über die Geschichte des ehemaligen Kraftwerks gegeben und damit einen guten Einstieg in das Thema ermöglicht. Dabei wurden auch technische Hintergründe und die einzelnen Phasen des Rückbaus anschaulich erläutert, sodass die Gäste ein umfassendes Bild der komplexen Arbeiten erhalten konnten. Anschließend haben die Soldatinnen und Soldaten die Gelegenheit bekommen, das Kernkraftwerk auch direkt vor Ort zu besichtigen, das sich ja schon seit einiger Zeit im Rückbau befindet. Standortleiter Bernd Kaiser hat die Gruppe dabei begleitet und über die laufenden Rückbauarbeiten informiert sowie spannende Einblicke in die Abläufe gegeben. Besonders eindrucksvoll war dabei der Blick in Bereiche, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind, sowie die Erläuterung der hohen Sicherheits- und Organisationsstandards auf dem Gelände.

Mit dabei sind unter anderem Hauptmann Matthias Zinn und Hauptmann Tobias Bohn gewesen. Sie und ihre Soldaten sind von den Eindrücken vor Ort sehr beeindruckt gewesen und haben sich dankbar für die Möglichkeit der Führung gezeigt. Der Austausch wurde anschließend noch in einer Gesprächsrunde vertieft, bei der viele Fragen gestellt und Einblicke miteinander diskutiert wurden.

„Ich habe mich sehr über den Besuch und den Austausch gefreut – solche Begegnungen machen unsere Patenschaft lebendig und wertvoll. Für die Soldatinnen und Soldaten war es ein interessanter Einblick in den Rückbau einer atomaren Anlage.“, so Bürgermeister Christian Keller.

 

Foto: Sabine Bromisch

 

Foto: Sabine Bromisch

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