Besuch von Ministerpräsident Söder in Schweinfurt – CSU erhofft sich Rückenwind für den Standort

Gemeinsam für Schweinfurt: Ministerpräsident Dr. Markus Söder und OB - Kandidat OliverSchulte. Foto: Hendrik Holnäck
Schweinfurt (red). Der Besuch des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder in Schweinfurt wird von der CSU Schweinfurt als deutliches Zeichen der Wertschätzung und Unterstützung für die Stadt gewertet. Im Rahmen der Kabinettssitzung in der Kunsthalle nahm sich der Ministerpräsident auch Zeit für ein persönliches Vier-Augen-Gespräch mit dem Schweinfurter Oberbürgermeisterkandidaten Oliver Schulte.

Schulte nutzte die Gelegenheit, um dem Ministerpräsidenten für die kontinuierliche Unterstützung Schweinfurts durch den Freistaat Bayern zu danken. Beispielhaft nannte er die Förderung der Theatersanierung sowie den fortlaufenden Ausbau der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) am Standort Schweinfurt.

Ein zentrales Thema des Gesprächs war zudem der industrielle Transformationsprozess in der Region. Von den insgesamt 60 Millionen Euro an Transformationsmitteln des Freistaates sind bereits 8 Millionen Euro direkt an die Unternehmen ZF und Schaeffler geflossen.  Weitere 20 Millionen Euro stehen gezielt für Technologieprojekte zur Verfügung, um Unternehmen in der Region zukunftsfähig aufzustellen.Schulte unterstrich in diesem Zusammenhang auch die Anliegen der Beschäftigten der Schweinfurter Großbetriebe, die am selben Tag von Vertretern der IG Metall an den Ministerpräsidenten herangetragen wurden. „Als Oberbürgermeister steht man nicht auf einer Seite, sondern übernimmt Verantwortung für das Ganze – als Vermittler, als Brückenbauer und vor allem als oberster Interessenvertreter unserer Stadt“, so Schulte.

Ein weiterer Schwerpunkt war die mögliche Ansiedlung einer KI-Gigafactory als starkes Signal für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Hierzu erklärte Oliver Schulte: „Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass Ministerpräsident Dr. Markus Söder erneut deutlich gemacht hat: Sollte die europäische KI-Gigafactory nicht nach Schweinfurt kommen, wird es eine bayerische Lösung geben. Das ist eine klare Zusage für ein großes Rechenzentrum hier am Standort Schweinfurt – und damit ein wichtiges Signal für Zukunftsinvestitionen und hochwertige Arbeitsplätze in unserer Region.“
Abschließend betonte Schulte die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsregierung: „Ein guter Kontakt zur Staatsregierung ist kein persönlicher Vorteil für mich. Er ist ein Vorteil für Schweinfurt. Und genau darum geht es.“

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