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bb-net ist erster klimaneutraler IT-Aufbereiter Deutschlands

bb-net IMS Manager Viktor Rath und Geschäftsführer. Foto: bb-net media

Das Schweinfurter IT Unternehmen lässt Taten für sich sprechen und zertifiziert sich als erstes deutsches klimaneutrales Unternehmen im Bereich der IT-Aufbereitung und kompensiert seine CO2 Emissionen freiwillig nach dem Kyoto Protokoll.

Der Schweinfurter Refurbisher ist sich der Verantwortung für Klima und Umwelt bewusst. Durch die Aufbereitung gebrauchter IT ist der Umweltschutz seit vielen Jahren ein Teil der DNA des Unternehmens. Die „Technik wie neu“ Produkte, mit dem Qualitätssiegel, tecXL sind bereits klimapositiv.
„Durch unsere Mission gebrauchte IT aufzubereiten und ihr dadurch ein zweites Leben zu schenken, wurden 19 Millionen Kilogramm CO2 Equivalente in 2019 eingespart, die bei der gesamten Neuproduktion von 81.000 IT Geräten entstanden wäre“, so bb-net Geschäftsführer Michael Bleicher.
Der nächste logische Schritt war die unvermeidlich enstehenden CO2 Emissionen, die direkt durch das Unternehmen entstehen, auszugleichen, um den Klimawandel noch wirkungsvoller entgegenwirken zu können.

Klare Klimastrategie: vermeiden, reduzieren, kompensieren

Mithilfe gezielter Maßnahmen vermeidet bb-net die CO2 Auswirkungen und reduziert entstehenden Umweltschmutz immer weiter. Erst im letzten Schritt kompensiert es unvermeidbare Emissionen durch vertrauenswürdige Klimaschutzzertifikate. Der Schweinfurter Spezialist validiert seit fast 25 Jahren die Möglichkeiten, Umweltbelastungen zu minimieren und die Produkte und das Handeln ständig zu optimieren. Dies gelingt ihm durch ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept, einer Vielzahl an Umweltprojekten, sowie den nächsten großen Schritt, den nicht vermeidbaren CO2 Fußabdruck, durch Klimazertifikate auszugleichen.

Zertifizierung als klimaneutrales Unternehmen

Die Klimabelastung wurde durch Fokus Zukunft GmbH & Co. KG ermittelt: Der CO2-Fußabdruck beträgt 328 Tonnen CO2 äquivalente Schadstoffe pro Jahr. Pro Mitarbeiter sind das nur 5,56 Tonnen CO2E. Im Branchendurchschnitt ist dies ein sehr niedriger Wert. Zur Veranschaulichung: Im Durchschnitt verursacht ein Deutscher pro Jahr in etwa 11,6 Tonnen CO2E durch seine Lebensführung. Der Großteil der Umweltbelastung findet durch Frachttransporte statt mit 272,7 Tonnen CO2E. Der Paketversand wird bereits freiwillig durch Teilname am DHL GoGreen Programm ausgeglichen. Eine sehr erfreuliche Zahl ist die Position Arbeitnehmer. Hinter diesen Daten verbergen sich die Arbeitswege der Mitarbeiter, deren Dienstreisen sowie aber auch den benötigten Verbrauchsmaterialien in Fertigung und Büro. Rechnerisch sind dies nur 97 Kilogramm pro Mitarbeiter und Jahr!

Emissionsausgleich nach Kyoto Protokoll

Treibhausgase verteilen sich gleichmäßig in der Atmosphäre. Deshalb ist es sinnvoll, die Emissionen dort zu vermeiden, wo die Kosten am geringsten sind. Zudem tragen Projekte in Schwellen- und Entwicklungsländern zur Verbesserung der ökonomischen, sozialen und ökologischen Situation bei und unterstützen die Realisierung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Für Schwellen- und Entwicklungsländer ist der Emissionshandel ein wesentlicher Treiber für den Transfer sauberer Technologien und einer nachhaltig ausgerichteten wirtschaftlichen Entwicklung. Auf Basis der ermittelten Werte und durch den Kauf einer entsprechenden Menge an Klimazertifikaten wurde das Unternehmen klimaneutral gestellt.

Das Karcham Wantoo Projekt am Fluss Sutlej in Indien

Die indische Regierung und die Regierung von Himachal Pradesh (GOHP) haben den Fluss Sutlej als wichtige Wasserkraftquelle identifiziert und Wasserkraftprojekte entlang des Flusses und seiner Nebenflüsse eingeleitet. Das Wasserkraftprojekt Karcham Wangtoo ist Teil eines vom GOHP vorgeschlagenen Gesamtentwicklungsplans für das Potenzial des Sutlej Einzugsgebietes. Das Projekt wird von Jaypee Karcham Hydro Corporation Limited entwickelt und durchgeführt, um die akute Stromknappheit zu verringern.

Klimaneutral ist „nur“ ein Teilziel

Die bb-net media GmbH erreichte bereits wichtige ökologische Ziele in den vergangenen Jahren. Auf diesem Erfolg wird sich das Unternehmen jedoch nicht ausruhen. Ziel ist es, jeden Tag ein bisschen besser zu werden und einen angemessenen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten. Einige der festgelegten Ziele für das Jahr 2020 sind die Reduktion und Minderung von Printmaterialien oder der Einsatz von 100% biologisch abbaubaren Packband für Kartonagenverschluss. Im 1. Quartal des Jahres konnten bereits bis zu 50% davon umgesetzt werden.

Zu allen Zielen, Projekten und Initiativen wurde eigens dafür eine Webseite eingerichtet, die interessierte Personen sowie Partner mit aktuellen Informationen versorgen.

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