Achtung Autofahrer aufgepasst! Hier geht am Montag nichts!

So sieht die zeitliche Abfolge der Blockaden aus.

Trotz Zurückrudern der Ampel: Die Bauern wollen an den geplanten Protesten bei uns in der Region festhalten. Das hieß es auf Nachfrage von den Organisatoren von Land schafft Verbindung und dem Bauernverband in Schweinfurt. Beide Organisationen sagen, sie wünschen sich mehr. Die Bundesregierung hat entschieden, die KFZ-Steuerbefreiung doch nicht zu streichen und die Subventionierung von Agrardiesel erst 2026 schrittweise abzuschaffen.

Das SPD-Bundestagsmitglied aus dem Wahlkreis Schweinfurt, Markus Hümpfer, ist zufrieden mit der Reaktion der Ampel und sieht für die angekündigten Streiks keinen Grund mehr. Am Abend treffen sich Landwirte in Waigolshausen und wollen dort ihre Demo-Pläne für nächste Woche bekanntgeben.

Ungeachtet dessen wird es nach Stand heute (Freitag, 5. Januar, 9 Uhr) am Montag, 8. Januar zu Protesten kommen, die den Straßenverkehr massiv einschränken werden. Die Stadt und das Landratsamt Schweinfurt weisen darauf hin, dass ab Montag, 08. Januar 2024, landes- und bundesweit massive Protestaktionen aus dem Bereich der Landwirtschaft angekündigt sind. Auch in der Stadt und im Landkreis Schweinfurt wurden bereits mehrere Versammlungen angezeigt.

Da insbesondere neuralgische Verkehrsknotenpunkte mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen blockiert werden sollen, kann es zu spürbaren Verkehrsbeeinträchtigungen in der ganzen Region kommen. Es ist auch davon auszugehen, dass die Auffahrt auf Autobahnen (insbesondere die A70) stark eingeschränkt ist und teilweise nicht möglich sein wird.

Die angekündigte Verkehrsblockade wird voraussichtlich auch den ÖPNV im Bereich Schüler- und Linienverkehr massiv beeinträchtigen sowie insbesondere im Landkreis auch die geplanten Touren der Müllabfuhr. Stadt und Landratsamt Schweinfurt gehen davon aus, dass es auch in den umliegenden Landkreisen ähnliche Proteste der Landwirte mit verkehrlichen Auswirkungen geben wird.

Die Bevölkerung wird gebeten, soweit möglich, entsprechende Vorkehrungen zu treffen und für die Anfahrt zur Schule und Arbeitsstätte entsprechende Zeitreserven einzuplanen.  Hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf den Schulbetrieb liegt die Entscheidung über das weitere Vorgehen beim Kultusministerium.

Als Schwerpunkt der Proteste, die teilweise bis zum 15. Januar angemeldet sind, wird Montag, der 08. Januar ab 6 Uhr erwartet.

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