Dass Bildung für eine zukunftsfähige Gesellschaft nicht nur im Klassenzimmer stattfindet, sondern auch an außerschulischen Lernorten, zeigten in den vergangenen Wochen zahlreiche Einrichtungen in ganz Bayern. Unter dem Motto „Bildung für die Zukunft“ beteiligten sie sich mit eigenen Aktionen an den Deutschen Aktionstagen Nachhaltigkeit 2025 – aufgerufen dazu hatte die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung in Bayern e.V.
Auch das Steigerwald-Zentrum im unterfränkischen Handthal nahm teil, um die Bedeutung außerschulischer Bildung hervorzuheben. Gemeinsam mit dem Gymnasium Schloss Gaibach (FLSH) organisierte das Team um Louis Kalikstein, forstlicher Leiter des Zentrums, einen Waldarbeitstag für 54 angehende Abiturientinnen und Abiturienten.
Nach einem kurzen Impulsvortrag über Wald und Nachhaltigkeit ging es direkt in die Praxis:
Die Jugendlichen lernten, Biotopstrukturen zu erkennen, informierten sich über die Herausforderungen der Waldverjüngung und zukunftsfähige Baumarten und bauten selbst Hordengatter zum Schutz junger Bäume. Dabei erlebten sie den Wald nicht nur als Lernort, sondern als komplexes Ökosystem, in dem jedes Handeln sichtbare Folgen hat.
Schülerin Nina zeigte sich beeindruckt:
„Der Waldarbeitstag im Steigerwald hat mir gezeigt, dass nachhaltiges Handeln nicht nur ein theoretisches Konzept ist. Mit praktischen und gemeinsamen Aktionen kann man wirklich etwas bewirken.“
Auch Marco König, Oberstufenkoordinator am FLSH Schloss Gaibach, zog ein positives Fazit:
„Es ist wichtig, dass die jungen Leute hautnah erleben, wie bedeutend der Wald für den Menschen ist. Hinter Pflege und Schutz der Waldstrukturen steckt viel Wissen und Arbeit. Hier im Steigerwald-Zentrum wird das praxisnah vermittelt – eine gelungene Aktion!“
Am Ende des Tages waren sich alle einig: Der Projekttag war ein voller Erfolg.
Schülerin Eva fasste es so zusammen:
„Es hat richtig Spaß gemacht, gemeinsam mit der Klasse etwas Sinnvolles zu tun, Neues über den Wald zu lernen und einfach draußen in der Natur zu sein.“

