Vortrag zum Heiligen Jahr 2025 „Pilger der Hoffnung“

Foto: Roland Maul

Im vollbesetzten Pfarrzentrum in Werneck referierte Domvikar Paul Weismantel auf Einladung des Pastoralen Raumes zum Thema des Heiligen Jahres „Pilger der Hoffnung“.

Rund 100 Teilnehmende lauschten den Ausführungen des Theologen und Priesters, der mit viel Herzblut und biografischen Notizen dieses Thema anging. Er beschrieb Hoffnungsbilder, Hoffnungsorte (z.B. Lourdes) und Hoffnungswege. Letztere können die großen Pilgerwege wie nach Santiago de Compostela oder die kleinen Wallfahrten nach Vierzehnheiligen oder Eckartshausen sein. Wichtig sei nur, in den Rhythmus des Gehens und ins Atmen zu kommen. Dieses „Geh-bet“ kann uns zu uns selbst und somit zu einem erfüllten Leben voller Hoffnung führen.

Der Referent, der noch Spiritual im Priesterseminar und geistlicher Leiter des Exerzitienhauses Himmelspforten ist, empfahl, sich ein Hoffnungsalphabet anzufertigen, beginnend mit A wie Atmen und abschließend mit Z wie Ziel oder Zeit.

Zum Schluss gab er den Zuhörenden noch einige Hoffnungsbilder mit auf dem Weg, die ein alter franziskanischer Lehrer ihm ans Herz gelegt hatte: Das Bild der Wüste mit sprudelnder Quelle, die Blumen im Garten und das Kind in der Krippe.

Werner Bitsch, der Vorsitzende des Gemeindeteams Werneck, dankte dem Referenten für seine praktischen Tipps. Rainer Ziegler, der als Kirchenpfleger von Werneck den Abend moderierte, sprach seinerseits der Veeh-Harfen-Gruppe der Lebenshilfe Werkstatt Nüdlingen seinen Dank aus für die feine musikalische Umrahmung des Abends.

Zum Schluss wurden noch ein Kanon und ein Segenslied angestimmt, weil auch das Singen und Spielen die Hoffnung stärken. Mit viel Zuversicht und positiver Energie ausgestattet, konnten sich die Besucher, die aus dem ganzen pastoralen Raum Werneck gekommen waren, getrost auf ihren Heimweg machen. 

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