Am 25. April 2026 lud das Sanitätshaus Traub bereits zum 3. Mainfranken Lymphsymposium nach Dittelbrunn ein. Unter dem Motto „Mein positiver Alltag als Ödempatient“ kamen bei bestem Frühlingswetter über 250 Besucher ins Marienbachzentrum, um sich rund um die Themen Lipödem, Lymphödem und moderne Therapieansätze zu informieren.
Austausch, Aufklärung und bessere Versorgung für Ödempatienten
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig interdisziplinärer Austausch in der Lymphologie ist. Ärzte, Therapeuten, Hersteller, Selbsthilfegruppen und Betroffene nutzten die Plattform, um gemeinsam an einer besseren Versorgung von Ödempatienten zu arbeiten.
Warum das Mainfranken Lymphsymposium so wichtig ist
Gerade bei Lip- und Lymphödemen entscheidet eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten über den Therapieerfolg. Für das Sanitätshaus Traub steht deshalb der direkte Dialog mit Patienten und Fachkräften im Mittelpunkt.
Das Symposium machte deutlich: Gute Therapie beginnt nicht erst bei der Behandlung, sondern bereits bei der Diagnose, der individuellen Beratung und einer optimal angepassten Kompressionsversorgung.
Die Fachvorträge und Workshops konzentrierten sich auf die entscheidenden Fragen im Alltag Betroffener:
- Wie kann Bewegung trotz Ödem ermöglicht werden?
- Wie lässt sich die Therapietreue verbessern?
- Welche Rolle spielt moderne Kompressionsversorgung?
- Wie können Patienten mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität gewinnen?
Hochkarätiges Programm mit Experten und Betroffenen
Das umfangreiche Tagesprogramm bot zahlreiche Fachvorträge, Workshops und Gesprächsrunden mit renommierten Experten aus Medizin, Therapie und Versorgung.
Zu den Highlights gehörten unter anderem:
- Vortrag von Dr. med. Stefan Bauernschmitt zum Weg zur Diagnose von Lip- und Lymphödemen
- Informationen zur modernen Kompressionsversorgung durch Oliver Gültig
- Alltagstipps für Ödempatienten bei Hitze von Susann Witt von der Földiklinik
- Talkrunde mit Betroffenen und bekannten Social-Media-Akteuren Lisa Glückstein (@lipo_lovelie) und Jürgen Jakob (@Lymphaxn)
- Vortrag zur operativen Therapie des Lipödems von Dr. med. Dirk Wisser
Ergänzt wurde das Programm durch Stuhl-Yoga, Workshops und zahlreiche Informationsstände von Herstellern, Kliniken und Selbsthilfegruppen.
Industrieausstellung und Selbsthilfe im Fokus
Zahlreiche Unternehmen und Organisationen präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen rund um die lymphologische Versorgung. Mit dabei waren unter anderem Medi, Juzo, Ofa, Thuasne, Jobst sowie die Földiklinik Hinterzarten und die Lymphselbsthilfe e.V.
Besonders wichtig war auch der Austausch mit Selbsthilfegruppen. Denn Betroffene profitieren nicht nur von medizinischer Versorgung, sondern auch von gegenseitiger Unterstützung und Aufklärung.
Spende an die Lymphselbsthilfe e.V.
Ein besonderes Zeichen setzte das Sanitätshaus Traub mit einer Spendenaktion: Von der Eintrittsgebühr in Höhe von 10 Euro pro Person wurden jeweils 5 Euro an die Lymphselbsthilfe e.V. – Bundesverband für lymphostatische Erkrankungen gespendet.
So kam eine Spendensumme von insgesamt 1.500 Euro zusammen.
Die Lymphselbsthilfe e. V. engagiert sich seit 14 Jahren bundesweit für die Interessen von Betroffenen von Lip- und Lymphödemen. Der Verein zählt über 700 aktive Mitglieder und mehr als 70 angeschlossene Selbsthilfegruppen. Mit unserer ehrenamtlichen Arbeit stärken wir die Lip- und Lymphselbsthilfe in Deutschland und unterstützen Aufbau und Organisation regionaler Selbsthilfegruppen.
Wir sind als ständiger Vertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss in der AG Heilmittelrichtlinie und als themenbezogener Vertreter zu Kompression und Liposuktion benannt. Außerdem schreiben wir als Fachgesellschaft aktiv an Leitlinien zu Diagnostik und Therapie beim Lip- und Lymphödem mit. Im Rahmen unserer politischen Arbeit setzen wir uns aktiv für eine qualitativ hochwertige und flächendeckende Versorgung dieser Patientengruppen ein, um ihre Lebensqualität zu sichern und unnötige Belastungen des Gesundheitssystems zu vermeiden.
Gemeinsam für bessere Therapieergebnisse
Das 3. Mainfranken Lymphsymposium hat erneut gezeigt, wie wertvoll Veranstaltungen dieser Art für Patienten, Fachkräfte und Angehörige sind. Der persönliche Austausch, aktuelle medizinische Erkenntnisse und praktische Alltagstipps tragen entscheidend dazu bei, die Versorgung von Menschen mit Lip- und Lymphödemen nachhaltig zu verbessern.
Das Sanitätshaus Traub setzt damit ein starkes Zeichen für moderne Versorgung, Aufklärung und Menschlichkeit in der Lymphologie.

